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Mülheim an der Ruhr – eine Stadt sucht ihr Profil

Im Anschluss an die MIT Jahreshauptversammlung am 19.06.2018 hatte der Vorsitzende der CDU-Mittelstandsvereinigung Mülheim Hans-Joseph Krupp den Planungsdezernenten Prof. Peter Vermeulen zu einem spannenden Thema eingeladen. „Mülheim als attraktiver Standort für innovative Unternehmen und qualifizierte Fachkräfte – da muß sich in der Stadtentwicklung einiges bewegen“, stimmte Krupp die zahlreichen Gäste auf den Vortrag ein. Vermeulen konzentrierte sich auf einige besonders wesentliche Punkte:

 

- Dem ersichtlichen Mangel an Gewerbeflächen könne die Stadt kaum abhelfen, da verfügbare Flächen fast ausschließlich in Privatbesitz stehen. Man müsse aber auch „unternutzte“ Flächen revitalisieren und die Arbeitsmodalitäten der Zukunft berücksichtigen, die z.B. wegen Home-Office nicht mehr soviel Fläche benötigten.

- Zum Flughafen Essen/Mülheim, um dessen Nachnutzung sich eine jahrelange Diskussion dreht, erläuterte der Dezernent, daß inzwischen aussagekräftige Konzepte vorlägen. Doch das brauche seine Zeit, denn „fliegen und bauen“ gehe nicht zusammen. Hier setzt er auf eine Lösung gemeinsam mit der Stadt Essen.

- Der Erwartung, daß Mülheims Infrastruktur angesichts der zahlreichen Baustellen bald im Bestzustand sein werde, setzte Vermeulen einen Dämpfer auf. Es fehle schlicht am Geld, um jährlich so viele Straßen zu reparieren, wie laufend reparaturbedürftig werden. Immerhin gebe es positive Ansätze für die Problemlösung an der Thyssenbrücke.

 

Viele interessierte Fragen beschlossen diesen informativen Abend. Krupp dankte dem Referenten für den teilweise ernüchternden Klartext, aber auch für die hoffnungsvollen Lösungsansätze.

 

 

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