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Lutz Goebel als Repräsentant der Familienunternehmen in

Deutschland redet Klartext

Das Top-Ereignis der MIT-Mülheim ist das jährliche Martinsgansessen, das zum 16.Mal stattfand und Wirtschaftsgrößen wie Dr.Jürgen Großmann, Erivan Haub jun. und Gabriela Grillo an den Raffelberg führte. Vorsitzender Hans-Martin Schlebusch konnte sich auch diesmal völlig auf seine beiden Vorstandskolleginnen Dr. Margrit Toma-Dislich und Ursula Bellenbaum bei der Organisation und Durchführung der Martinsgansveranstaltung verlassen.

Beide Damen, die in ihrem Beruf selbständige Unternehmerinnen sind, konnten einen veritablen Redner präsentieren: Lutz Goebel, Mehrheitsgesellschafter der Henkelhausen Unternehmensgruppe in Krefeld und seit Mai letzten Jahres Präsident des Verbandes „Die Familienunternehmer-ASU“ und damit Nachfolger von Patrick Adenauer. Zur „klaren Aussprache“ gehört nach Auffassung von Lutz Goebel, dass nach den Kriterien der Familienunternehmen 180.000 Unternehmen in der Bundesrepublik zu diesem Kreis gehören. 5000 Unternehmen sind in der ASU organisiert und der BJU als Verein der jungen Unternehmer gehört mit dazu.Da die Familienunternehmen unterschiedlich aufgestellt sind, gibt es natürlich auch unterschiedliche Stimmen und Auffassungen.

Nicht umsonst sprach Goebel in diesem Zusammenhang davon, dass in der Satzung der Familienunternehmen festgeschrieben ist, dass es einen Wechsel in der Führung nach 6 Jahren geben muß und er sprach von den 1100 hidden champions in Deutschland mit Alleinstellungsmerkmal weltweit, die 80% ihres Umsatzes exportieren. Auch zu den Themen Euro, Banken, Bankenregulierung,Energiewende und Steuerpolitik redet Goebel Klartext. Die Rettungsschirmpolitik überfordere Deutschland. Griechenland müsse den Euro Raum verlassen.Ohne Strukturreform auch in den Staaten Süd-Europas gehe es nicht.Deutschland war 2001 der kranke Mann Europas.

Mithilfe der Schröderschen Agenda 2010, die auch die CDU unterstützt habe, sei man in die heute herausragende Stellung in Europa gekommen. Die heutige „politisch vertrakte Situation“ in Europa beschrieb er so. Wenn der Euro scheitert, ist Deutschland immer schuld. Aus seinen den Zuhörern vorgetragenen Thesen(Energiewende: Die gegenwärtige Energiepolitik ist rein planwirtschaftlich bestimmt) ragen die zur Steuerpolitik heraus: Nach Goebels Auffassung sind die Sozialkassen prall gefüllt. Nunmehr schwenke das Pendel zurück. Nach seiner Auffassung liegt der Wohlstand nicht in den Banken, sondern in den Unternehmen. Er rechne mit dem Thema Vermögenssteuer nach der Bundestagswahl 2013. Wie sehen die Familienunternehmen die CDU?, hatten Toma-Dislich und Bellenbaum gefragt. Klare Antwort von Goebel: Bei der Landtagswahl NRW im Mai 2012 haben die Familienunternehmen die FDP unterstützt.

Die CDU war in der letzten Zeit zu stark sozial ausgerichtet, es fehlte die früher gezeigte und praktizierte Wirtschaftskompetenz. Dem können wir als MIT nur zustimmen. (Einige Schritte sind in die Wege geleitet, um dieses Manko zu beseitigen)

 

 

 

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Im Rahmen des traditionellen Martinsgansessen (es fand das 16. Martinsgansessen statt) referierte der Gründungsrektor der HRW (Hochschule Ruhr West) vor Mitgliedern und Gästen der MIT (Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung).

Vortrag von Herrn Prof. Dr. Menzel als Anlage

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v.l.nr.: Prof. Dr. Eberhard Menzel, Ursula Bellenbaum, Dr. Margrit Toma-Dislich, Hans-Martin Schlebusch

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MIT Mülheim besucht RWE Anlage in Wesel. 

Der MIT Vorstand hat im April 2011 die RWE Netzumspannanlage in Wesel besichtigt. Besichtigungspunkte waren die Umspannanlage, die Trafowerkstatt und schließlich die Netzleitstelle, in der alle Netzstrecken des RWE für NRW überwacht werden.

Frauen aus der Wirtschaft gestalten MIT

Die Gleichbezahlung von Frauen war das Thema beim 1. Treffen der neugegründeten Mittelstands-AG, "Frauen in der Wirtschaft".

Weitere Themen, zu denen die Unternehmerinnen eine intensivere Diskussion anstoßen möchten, sind der Wiedereinstieg von Frauen in den Beruf und der gravierende Fachkräftemangel.

Die zur Zeit laufende Fußball-WM zeigt, wie gravierend die Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen zum Besipiel auch im Profifußball sind. "Frauen und Geld am Besipiel vom Fußball" soll deshalb auch das Thema einer ersten Veranstaltung der AG der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung NRW nach den Ferien sein.

Interessierte Frauen aus der WIrtschaft, die mitmachen wollen, sowie Frauen, die die Ziele der MIT unterstützen möchten, ohne selbst unbedingt Unternehmerinnen zu sein, können sich wenden an:

Kontakt:  MIT Frauen in der Wirtschaft, Wasserstr. 5, 40213 Düsseldorf, Tel.: 0211 13600-43, Fax: 0211 13600-42

http://www.mit-nrw.de

AG Sprecherin: Melanie Purps

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Talk im Schloß am 18.5.2011 war ein voller Erfolg !!

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Pressemitteilung

Klöckner auf neuem Kurs mit Digitalisierung

Der Duisburger Stahlhändler Klöckner & Co hatte die MIT Mülheim zum Gedankenaustausch über Industrie 4.0 eingeladen. Der Vorsitzende Hans-Joseph Krupp, der stellvertr. Landesvorsitzende Friedhelm Müller, der Mülheimer OB-Kandidat Werner Oesterwind sowie weitere 15 Mülheimer Mittelständler besuchten am Dienstag, 14.07.2015, die Konzernzentrale des größten produzentenunabhängigen Stahl- und Metallhändlers im europäisch-amerikanischen Raum. Klöckner arbeitet mit knapp 10.000 Beschäftigten an 220 Standorten in 15 Ländern und kann 2016 sein 110-jähriges Bestehen feiern.

Der Vorstandsvorsitzende Gisbert Rühl begrüßte die Gruppe und erläuterte zunächst das Geschäftsmodell. Klöckner liefert Stahl und Stahlprodukte von Trägern für die Bauindustrie bis hin zu kundenspezifischen Gesamtlösungen z.B. für die Automobil- und Schiffsindustrie. Die gewaltigen weltweiten Überkapazitäten an Stahl führen zu erheblichem Kostendruck, dem Klöckner durch die schnelle und anwendungsorientierte Digitalisierung der Prozesse in der gesamten Wertschöpfungskette entgegenwirkt. Dafür sorgt kloeckner.i, die Berliner Digitalisierungsgesellschaft von Klöckner & Co.

Angefangen hatte alles im betahaus, einem Berliner Coworking-Space für digitale Freelancer, wo ein einzelner Tisch (!) für 1.000 € gemietet wurde, bis das Startup in eigene Büros umziehen konnte. Heute werden bereits erste Projekte mit Großkunden und –lieferanten umgesetzt. Warum gerade in Berlin? „Man braucht einen solchen Satelliten außerhalb des eigenen Unternehmens, damit die Entwicklung schneller geht. Und in Berlin ist eben die Szene verankert, auch wenn die NRW-Regierung das lieber bei uns sähe", erklärte Gisbert Rühl.

Eine lebhafte Diskussion entspann sich um die Frage, inwieweit auch das Ruhrgebiet, mit seiner industriellen Prägung einerseits und seiner vielfältigen Hochschullandschaft andererseits, dennoch eine Chance hat, Zentrum einer digitalen Entwicklung zu werden. Dazu der Klöckner-Chef: „Natürlich ist das kalifornische Silicon Valley mit seinen mehreren Milliarden Dollar Venture Capital überhaupt nicht zu schlagen. Da müßte in Deutschland schon sehr viel Venture Capital zusammen kommen. NRW liegt da weit zurück und hat nur eine Chance, wenn es sich auf bestimmte Themen fokussiert."

Eine Möglichkeit für NRW, um bei der Digitalisierung eine Rolle zu spielen, sieht Rühl z.B. in der Spezialisierung auf die Logistik. „Für die Industrie sind noch viel zu viele Transport-LKW's unterwegs, da gibt es ein großes Potential für digital vernetzte Lösungen.

Auf die Frage des stellvertr. Landesvorsitzenden Friedhelm Müller, was Klöckner sich von der Politik wünscht, gab Gisbert Rühl eine verblüffend knappe Antwort: „Die Politik soll die Unternehmen in Ruhe lassen! Zuviel Regulierung schadet der Entwicklung." Gleichzeitig sprach sich der Klöckner-Vorstandsvorsitzende sehr eindeutig für das Transatlantische Handelsabkommen TTIP aus, das den Handel zwischen Europa und den USA für beide Seiten enorm erleichtern wird. Immerhin macht Klöckner rund 40 % seines Gesamtumsatzes in den USA.

Beeindruckt verabschiedeten sich die Besucher der MIT mit ganz neuen Einblicken in die Welt der Industrie 4.0.

Auf dem Foto (Anhang): Die Mittelständler im Foyer von Klöckner

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V.i.S.d.P.: Dr. Ilselore Paschmann – Pressesprecherin der MIT Mülheim an der Ruhr

Neues Hotel in Mülheim schon gut gebucht

Zusammen mit ihrem Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt der Stadt Mülheim, Werner Oesterwind, besuchte eine Gruppe der CDU Mülheim am vergangenen Freitag das neu eröffnete B & B Hotel am Tourainer Ring. Die Managerin Bärbel Schneider begrüßte Bürgermeisterin Ursula Schröder mit den Abgesandten von CDU-Nord, CDU-Frauenunion und CDU-Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung. Schneider hatte zuvor das B & B Hotel in Essen geleitet und freut sich nun auf die neue Herausforderung in Mülheim. „Wir haben immerhin 101 Zimmer anzubieten, darunter einige Drei- und Vierbettzimmer extra für Familien und auch ein behindertengerechtes Doppelzimmer. Das wird auch schon nachgefragt“, erzählte sie und lud die Besucher zu einem Rundgang durch das Gebäude ein. Die Zimmer sind sehr modern, freundlich und praktisch eingerichtet und alles ist hell und farbenfroh gestaltet.

 

Das B & B Hotel, in fußläufiger Entfernung sowohl vom Hauptbahnhof als auch der Ruhrauen, war in der kurzen Zeit seit Eröffnung schon erstmals vollständig ausgebucht. Es erfreut sich reger Nachfrage, z.B. bei größeren Veranstaltungen in Mülheim, wie die Managerin lächelnd berichtete. Dazu tragen sicher das preisgünstige Frühstück wie auch der kostenfreie hauseigene Parkplatz bei. Nur eins findet Bärbel Schneider schade: „Unsere neuen Grünanlagen rings ums Haus gedeihen bei diesem Sahara-Wetter noch nicht recht. Die neu gepflanzten Heckensträucher mußte ich schon gehörig wässern. Ein Regenschauer täte gut – am besten in der Nacht!“

 

Bürgermeisterin Ursula Schröder bedankte sich bei Managerin Schneider und wünschte ihr viel Erfolg in Mülheim. Die Besucher von der CDU konnten sehr erfreut feststellen, daß Mülheim um ein gutes Übernachtungsangebot reicher geworden ist.

 
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Auf dem Foto in der Mitte mit langem Rock: Managerin Bärbel Schneider

 

 

V.i.S.d.P.: Dr. Ilselore Paschmann – MIT Pressesprecherin Mülheim a.d. Ruhr

 

Stellungnahme des Kreisverbandes der MIT Mülheim an der Ruhr zum gescheiterten Marktgesetz

Landesminister Duin läßt sich vorführen – kein Marktgesetz gegen Neuwarenverkauf auf Trödelmärkten

 

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Mülheim an der Ruhr (MIT) zeigt sich sehr enttäuscht, dass es in dieser Legislaturperiode kein neues Marktgesetz geben wird. „Diese wichtige Regelung zum Neuwarenverkauf auf Trödelmärkten ist offensichtlich wegen politischer Unstimmigkeit innerhalb der Landesregierung zu Lasten des stationären Einzelhandels gescheitert. Wirtschaftsminister Duin ist düpiert, man muß sich fragen, wer eigentlich dieses Ressort führt!“ macht der Vorsitzende der MIT, Hans-Joseph Krupp, seinem Unmut Luft.

 

Dieses Thema muss jedoch zwingend weiter auf der politischen Agenda stehen, da die derzeitige Praxis des Neuwarenverkaufs eine erhebliche Wettbewerbsverzerrung verursacht. Unter freiem Himmel dürfen an praktisch allen Sonntagen des Jahres ohne jegliche Beschränkungen Neuwaren verkauft werden, wobei weder deren Herkunft, noch die Hygienestandards, der Schutz der Arbeitnehmerrechte und die gesetzeskonforme Steuererhebung gesichert sind.

 

Dagegen wird dem stationären Einzelhandel unter hohen Auflagen lediglich gestattet, die Geschäfte an vier Sonntagen im Jahr zu öffnen. Durch diesen deutlichen Wettbewerbsnachteil wird der stationäre Einzelhandel in Mülheim weiter geschwächt und die notwendige Vitalisierung unserer Innenstadt gebremst. Die MIT wird sich weiter dafür einsetzen, daß die Gesetzeslage auch in NRW wie in anderen Bundesländern solche „Billigkaufhäuser unter freiem Himmel“ einschränkt.

V.i.S.d.P.: Dr. Ilselore Paschmann – MIT Pressesprecherin Mülheim a.d. Ruhr

 

OB-Kandidat Werner Oesterwind zu Gast bei der MIT Mülheim

Zu ihrer Jahreshauptversammlung am 22. Juni hatte die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Mülheim Werner Oesterwind eingeladen, den Kandidaten der CDU für das Amt des Oberbürgermeisters in Mülheim. Werner Oesterwind stellte sich der Versammlung vor und erläuterte seine politischen Ziele für eine erfolgreiche Wahl am 13. September 2015.

Besonders hob er hervor die Förderung der heimischen Industrie durch weitere Gewerbeflächen, den Ausbau des Breitbandnetzes, mehr Transparenz in der Politik und mehr Wertschätzung des Ehrenamtes. Der MIT-Vorsitzende Hans-Joseph Krupp sicherte dem Kandidaten die volle Unterstützung der MIT Mülheim zu.

 

Außerdem standen Vorstandswahlen an, wobei das Team einvernehmlich im Amt bestätigt wurde. Einen Wechsel gab es: die langjährige stellvertretende Vorsitzende Ursula Bellenbaum legte dieses Amt nieder, bleibt aber dem Vorstand als Beisitzerin treu. Zu ihrer Nachfolgerin wurde die bisherige Beisitzerin Dr. Ilselore Paschmann gewählt. Der Vorsitzende dankte Uschi Bellenbaum besonders für ihre vielfältige verdienstvolle Mitarbeit.

 

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auf dem Foto (Anhang) vlnr: Heiner Jansen, Hans-Joseph Krupp, Walter Euler, Ramona Bassfeld, Werner Oesterwind, Dr. Margrit Toma-Dislich, Stefan Lomberg, Dr. Ilselore Paschmann

 

Unsere diesjährige Gesprächsrunde „Talk im Schloss“ trug den Titel:

 

              „Digitale Wirtschaft“ – Wachstumsmotor für den Mülheimer Mittelstand?!

 

Begriffe wie Industrie 4.0, Big Data, Digitale Exzellenz etc. stehen heute für den technologischen Fortschritt als Triebfeder einer jeden Wirtschaft, eines jeden Wirtschaftsstandorts. Niemals zuvor sind technologische Entwicklungen in so kurzen Intervallen aufgetreten wie heute. Bisher funktionierende Geschäftsmodelle werden infrage gestellt, neue Geschäftsmodelle entstehen. Eine flächendeckende Breitbandversorgung ist ein unerlässlicher Standortvorteil für Unternehmensexpansionen und Neuansiedlungen. Die Wirtschaft und die Politik müssen darauf reagieren.

 

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Als Gesprächspartner waren geladen:

 

Herr Jürgen Schnitzmeier                        Geschäftsführer von Mülheim & Business

Herr Dipl.-Ing. Gregor Theißen                Berater Breitbandausbau iQbis Consulting GmbH

Herr Claus Boving                                    Geschäftsführer enerson telecommunication GmbH

Herr Dipl.-Ing. Hanns-Florian Schuster  Vermessungsbüro Dr. Otmar Schuster

 

MIT Martinsgansessen 2014 der MIT Mülheim an der Ruhr

 

Am 26. November 2014 fand zum 18. Male das Traditionelle Martinsgansessen der MIT Mülheim an der Ruhr statt.

 

Vorsitzender Hans Krupp begrüßte zahlreiche interessierte Gäste, unter denen sich viele Unternehmer und Politiker befanden, die aufmerksam den Ausführungen von Arndt G. Kirchhoff, Geschäftsführendem Gesellschafter der KIRCHHOFF Holding GmbH & Co. KG, zum Thema Mittelstand und Politik in Deutschland lauschten.

 

Der Referent, dessen Liste seiner wirtschaftspolitischen Ämter neben den unternehmerischen Aufgaben ellenlang ist, wusste sachkundig, ausgewogen und rhetorisch gewandt dieses für die MIT höchst interessante Thema zu behandeln.

 

Er führte die Vorzüge und unbestreitbaren Erfolge des Modells D aus, wie dieses inzwischen in Europa und der Welt aufgrund seines hohen und stabilen Anteils an mittelständischen Familienunternehmen genannt wird, warnte aber unüberhörbar vor den Folgen der ausufernden Verteilung von sozialen Wohltaten durch die Koalitionspolitiker sowie vor einem schleichenden Prozess der Industrialisierung in D.

Unser Land ist in 26 Industrien weltführend, aber eine zu leichtfertige Politik setze Arbeitsplätze aufs Spiel, wenn sie weiterhin die falschen Rahmenbedingungen setze. Hier appellierte der Redner an die Mülheimer MIT, sich nachdrücklich Gehör auch bei ihrer Bundesvereinigung zu verschaffen.

 

Nach den drei wichtigsten Kriterien einer erfolgreichen Ansiedlungspolitik einer Kommune befragt, nannte der Redner zur Verfügung stehende Flächen, niedrige Unternehmenssteuern und eine funktionierende Infrastruktur.

 

Die Mülheimer Stadtspitze möge es sich zu Herzen nehmen.

Im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Talk im Schloss“ veranstaltete die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Mülheim an der Ruhr am Dienstag, dem 8. April 2014, 19 Uhr im ehrwürdigen Schloss Broich eine Gesprächsrunde mit Persönlichkeiten der Stadt zu dem Thema

 

                                   „Ist unsere City noch zu retten?“

 

Mitglieder des Vorstandes führten Gespräche mit

Frau Dr. Beate Reese, Direktorin des Kunstmuseums Mülheim, das zur Zeit eine bedeutende August-Macke-Ausstellung präsentiert, Hermann-Josef Pogge, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Innenstadt und Inhaber eines Malerunternehmens, Dr. Otmar Schuster, Inhaber des in der Bundesrepublik renommierten Vermessungsunternehmens Geo-Haus und profunder Kenner der städtischen Liegenschaften sowie Prof. Peter Vermeulen, CDU-Dezernent für Umwelt, Planen und Bauen in Mülheim.

 

Vorsitzender Hans Krupp begrüßte die zahlreichen Gäste, die angesichts der schwierigen Lage, in der sich die Mülheimer Innenstadt befindet, erschienen waren. Durch die interessante Auswahl der Befragten ergaben sich eine Fülle von kritischen analytischen Ansätzen, wie zu komplizierte Verkehrsführung, veraltete städtische Bebauungspläne, mangelndes Interesse bzw. finanzielle Engpässe der Geschäftshauseigentümer, zu geringe Information auswärtiger Besucher über die Highlights Mülheims, aber auch vielschichtige Anregungen zur Verbesserung der Situation.

 

Vor allem ein Gedanke spielte eine überragende Rolle: Nur eine absolut notwendige Bündelung der politischen, wirtschaftlichen und privaten Energien in eine gemeinsame Richtung könne Mülheim wieder zu dem machen, was es einst war, ein blühendes, wohlhabendes Gemeinwesen mit tüchtigen, zufriedenen Bürgern.

Zahlreiche Beiträge aus dem Zuhörerkreis belebten zusätzlich den interessanten Abend, der bei einem Gläschen Wein einen schönen Ausklang fand.

 

 

CDU-Bundestagskandidatin Astrid Timmermann-Fechter und Hendrik Wüst MdL besuchten mit der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Mülheim an der Ruhr EDEKA Markt

Die Mittelstands- und Wirtschaftvereinigung der CDU Mülheim an der Ruhr besuchte gemeinsam mit Hendrik Wüst MdL, Sprecher der CDU-Landtagsfraktion im Ausschuss für Wirtschaft, Mittelstand und Energie und der örtlichen CDU-Bundestagskandidatin Astrid Timmermann-Fechter den EDEKA-Markt der Familie Paschmann, um sich über die aktuelle Lage im Einzelhandel zu informieren. Das familiengeführte Unternehmen besteht aus neun Märkten mit einer Gesamtverkaufsfläche von über 14000 Quadratmetern und mehr als 600 Mitarbeitern und 82 Auszubildenden.

Bei einem Rundgang durch den größten Mülheimer Supermarkt wurden Astrid Timmermann-Fechter und Hendrik Wüst MdL und die CDU-Mittelstandsvereinigung von den Inhabern Dr. Ilselore Paschmann und Falk Paschmann begleitet und erhielten einen detaillierten Einblick in die Arbeitsabläufe und Logistik eines Supermarktes mit einer Gesamtgröße von 5500 qm und über 50.000 Artikeln im ständigen Angebot.

Dr. Ilselore Paschmann erläuterte, dass das E-Center Paschmann „Essthetik“ an der Mannesmannallee im Jahre 2010 den EDEKA Supercup gewann und somit zum besten E-Center in Deutschland gekürt wurde.

Im anschließenden Gespräch wurden u.a. Themen wie Ladenöffnungszeiten, Ausbildungssituation und Hygienestandards erörtert. Hendrik Wüst MdL zeigte sich nach dem Rundgang beeindruckt und betonte, dass „die Politik die geeigneten Rahmenbedingungen für den Einzelhandel auch in Zukunft schaffen muss, damit sowohl aus Unternehmer- als auch aus Kundensicht eine Nahversorgung mit hochwertigen Lebensmittel gewährleistet ist.“

Bei der anschließenden Jahreshauptversammlung wurde ein neuer Vorstand für die MIT Mülheim gewählt. Nach 23 Jahren als Vorsitzender trat Hans-Martin Schlebusch nicht wieder bei den Wahlen an.

Zum neuen Vorsitzenden wurde der 60 jährige Mittelstandsberater Hans-Joseph Krupp einstimmig zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Zu seinen Stellvertretern wurden Ursula Bellenbaum und Stefan Lomberg, zum Schatzmeister Dr. Henner Tilgner, zur Schriftführerin Ramona Bassfeld und zu Beistzern Frank Lenz, Werner Oesterwind, Dr. Ilselore Paschmann und Dr. Margrit Toma-Dislich gewählt.

Besonders gewürdigt wurde die Arbeit von Hans-Martin Schlebusch als langjähriger Vorsitzender der MIT Mülheim.

 

Unserem Ehrenvorsitzenden Hans-Martin Schlebusch wurde am 6.12.2013 anlässlich der MIT-Landesvorstandssitzung mit KV beim Rheinischen Sparkassen- und Giroverband, Düsseldorf die silberne Ehrennadel verliehen.
 


 

vlnr.: Hendrik Wüst, MIT NRW Vorsitzender, Hans-Martin Schlebusch

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„Das Ruhrgebiet ist kein Armenhaus“

 

Die Kommunalaufsicht in NRW hat zu lange weggeschaut. Die Städte und Gemeinden wussten, dass sie sparen müssten - es hat nur keiner getan. Das wesentliche Problem, so Experten, seien nun die großen Kassenkredite.

 

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Mülheim an der Ruhr schätzt sich glücklich, mit

 

Herrn Lars Martin Klieve, Kämmerer der Stadt Essen

 

einen Gastredner gewonnen zu haben, der eine Analyse und Antworten zu Fragen in seinem Referat

 

Kommunalfinanzen im Ruhrgebiet

geben wird.

 

Wir laden Sie sehr herzlich

 

am 17. Februar 2014, 19:00 Uhr

 

in das KAIS Restaurant & Bar, Düsseldorfer Straße 269 (alte Lederfabrik)

 

                                      45481 Mülheim an der Ruhr

 

zu dieser spannenden Veranstaltung ein.

 

 

 

 

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Wolfgang Bosbach bei der MIT Mülheim

 

Am 29. November 2013 fand das traditionelle Martinsgansessen des Kreisverbandes Mülheim a.d.R. im Golfclub Selbeck statt. Ca. 100 Gäste waren der Einladung des neuen MIT-Vorsitzenden, Hans Krupp, und seiner Stellvertreterin, Ursula Bellenbaum, gefolgt, um den Ausführungen des Bundestagsabgeordneten und Experten in innenpolitischen und Rechtsfragen, Wolfgang Bosbach, zum Ausgang der Bundestagswahlen und der anschließenden Koalitionsverhandlungen von CDU/CSU und SPD zu folgen.

Der Gast sah wohl die größte politische Schnittmenge zwischen diesen Parteien, stellte jedoch- angesichts des bescheidenen Wahlergebnisses der SPD –„viel Handschrift" der SPD fest, was das Regieren für die Union schwierig machen werde, denn dadurch drohe der Zusammenhang zwischen Wirtschaftskraft und sozialer Leistungsfähigkeit verloren zu gehen. Selbst die von der SPD immer wieder geforderte Umverteilung setze eine funktionierende Wirtschaft voraus, und diese Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Deutschland vermisste der Redner im Koalitionsvertrag.

Damit sprach er den anwesenden zahlreichen Mittelständlern aus der Seele, die ebenso die Verhinderung der kalten Progression (jede 2%ige Lohnerhöhung führt zu einer 4%igen Steuererhöhung), die Vereinfachung des deutschen Steuersystems, die Darstellung der wirklichen Kosten des Energieumbaus sowie eine stärkere Einheit zwischen Handlung und Haftung der politischen Verantwortlichen im Vertrag vermissten. Allerdings machte der Redner in seiner unnachahmlich kritisch-ironischen Art klar, dass sich die gesellschaftliche Entwicklung nur über Kompromisse vollziehe, die jedoch das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, den Mittelstand, nicht beschädigen dürften.

Mit langanhaltendem Beifall dankten die Zuhörer dem Referenten für seine fundierten und lebensnahen Ausführungen.

Im Anschluss an den Gastvortrag von Herrn Bosbach wurde dem langjährigen Vorsitzenden, Hans- Martin Schlebusch, der „Ehrenvorsitz" im Namen des gesamten Vorstandes der Mülheimer MIT übertragen.

 

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Am 21. März 2013 veranstaltete die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Mülheim an der Ruhr ihren traditionellen „Talk im Schloss“, zu dem verschiedene Persönlichkeiten aus dem Mülheimer Wirtschaftsleben zu einem aktuellen Thema von Vorstandsmitgliedern der MIT befragt werden. Dieses Jahr ging es um das spannende Thema „Energiewende aus der Sicht Mülheimer Unternehmer“.

 

Als Interview-Partner waren geladen Herr Joachim Sahr, Geschäftsführer der Firma Orga-Serv GmbH, Energieberatung, wesentlich für die Firma Gerstel tätig, Frank Esser, Geschäftsführer des Mülheimer Wohnungsbaus (MWB), Dr. Georg Stierle, Geschäftsführer der Friedrich-Wilhelms-Hütte Eisen- und Stahlguss GmbH, Hans-Gerd Bachmann, Geschäftsführer des Mülheimer Energieunternehmens medl, sowie Prof. Dr. Marcus Rehm, Institutsleiter für Energie an der HRW Bottrop und Mülheim.

 

Die Vielfalt der ausgesuchten Persönlichkeiten und ihre unterschiedlichen Positionen machten eins deutlich: die Energiewende ist nicht mit einem einzigen Kraftakt zu bewältigen, sondern es werden eine Vielzahl von Maßnahmen sein, die die Energieversorgung gewährleisten und nachhaltig sichern müssen. Das Thema Energie im Bereich Bauen und Wohnen wurde von den Herren Sahr und Esser behandelt. Ob vorausschauende Planung beim Neubau, die bereits 70 % der Folgekosten festsetzt, ob präzise Rentabilitäts- und Optimierungsrechnungen beim Altbau (Esser), Ziel ist es, angesichts explodierender Energiepreise bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und zu erhalten. In diesem Zusammenhang wurde auch die steigende Bedeutung des Mieterverhaltens erwähnt, dem die Bundesregierung dankenswerterweise gesetzlich Rechnung getragen habe.

 

Ganz andere Probleme hat Dr. Stierle als Chef einer 202 Jahre alten bedeutenden Stahl- und Eisengießerei, die maßgeblich unter der Energiewende leidet und teilweise Kurzarbeit fahren muss. Eine gesunkene Nachfrage, vor allem aufgrund der stagnierenden Windräder-Aufträge, sowie steigende Personal- und Energiekosten - Verbrauch von ca. 40 Mio kwh - lassen die schmale Gewinnspanne wegschmelzen. Größte Sorgen bereiten jedoch Konkurrenten in Frankreich, Polen und Tschechien, die mit billigem Atomstrom arbeiten. Dr. Stierle wies darauf hin, dass die Gießereiindustrie eine Schlüsselindustrie Deutschlands sei, denn kein Fahrzeug, keine Turbine, kein Windrad existiere ohne Gussteile. Insofern sollten Politiker nicht nur auf Wählerstimmen schielen sondern das Überleben der Industrie sichern.

 

Als Chef des Energieproduzenten medl schlug Gerd Bachmann eine Bresche für die Kraft-Wärme-Kopplung, die er aufgrund ihrer kurzen Wege als die Form der Zukunft beschrieb. Denn die Energiewende erzeuge Strom dort, wo er nicht gebraucht würde, und die teuren Netzabgaben verteuerten neben der EEG-Abgabe den Strom unnötig, dessen Preis eigentlich falle. Sein Unternehmen, das 100 Mio € Umsatz macht, habe allerdings immer größere Schwierigkeiten, qualifizierte Mitarbeiter zu finden.

 

Dem konnte Prof. Rehm entgegen halten, dass an der HRW Mülheim und Bottrop hochqualifizierte Fachleute ausgebildet werden, die ihre Kenntnisse nutzen werden, damit die an sich in genügendem Maße vorhandene Energie intelligent gesteuert werde

 

Mit lebhaften Diskussionen ging dieser sehr interessante und informative Abend zu Ende. 

Talk im Schloß Energiewende 2013 026 

 v.l.nr.: Hans-Gerd Bachmann, Markus Püll, Dr. Ilselore Paschmann, Frank Lenz, Frank Esser, Dr. Margrit Toma-Dislich,

Prof. Dr. Marcus Rehm, Hans-Martin Schlebusch, Dr. Georg Stierle, Joachim Sahr, Hans-J. Krupp

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